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5 biblische Gründe warum Christen nach Gottes Wort in der Bibel zur Unterstützung von Israel verpflichtet sind!


(Fotos: Bildmontagen aus Fotoarchiv von ICHTHYS CONSULTING christliche Unternehmensberatung / 50 biblische Erfolgsgrundlagen / Buchautor: Uwe Melzer)

Die offene Verteidigung Israels ist seit 4 Jahrzehnten das Hauptthema von Pastor John Hagee. Seine 45 Bücher, Podcasts und wöchentliche Fernsehprogramme spiegeln dies wider. 1992 gründete er Christians United for Israel, eine einflussreiche Pro-Israel-Organisation mit aktuell 11 Mio. Mitgliedern. Im Alter von 85 Jahren ist er auch der Hauptpastor der Cornerstone Church in San Antonio, Texas, mit 22.000 Mitgliedern.

Dem Wort Gottes oder der Welt gehorchen?

Er fordert gläubige Christen mit einer gezielten Frage heraus: „Glauben und gehorchen wir Gottes Wort bezüglich Israel oder werden wir weiterhin zweideutig daherreden und mit Israels Feinden sympathisieren?“ („5 Biblical Reasons Christians Should Support Israel,“ Charisma [USA], 11.10.2023).

Er ist gegen die Nahostpolitik der Nationen, die eine Zwei-Staaten-Lösung oder einen Aktionsplan zum Frieden fordern, denn sie „spalten das Land Israel, um einen von Terroristen regierten islamischen Palästinenserstaat zu erschaffen, dessen erklärtes Ziel die Zerstörung Israels ist.“

Und er warnt mit dem Zitat aus dem Propheten Joel vor Gottes Gericht über jede Nation, die das Land Israel teilen will: „… will ich (Gott) alle Völker zusammenbringen und […] will dort mit ihnen rechten wegen meines Volks und meines Erbteils Israel, weil sie es unter die Völker zerstreut und sich mein Land geteilt haben; […] Es werden Scharen über Scharen von Menschen sein im Tal der Entscheidung; denn des HERRN Tag ist nahe im Tal der Entscheidung“ (Bibel, AT 4. Mose 2,14).

Dies ist unmissverständlich. Nationen, die das Land teilen wollen, werden schwerwiegende Konsequenzen erleben, denn: „Wer euch [Israel] antastet, der tastet seinen (Gottes) Augapfel an.“ (Bibel, AT, Sach. 2, 12).

Gottes Liebe zu Israel wird kurz und bündig ausgedrückt: „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen…“ (Bibel, AT, 1. Mo. 12, 3). Dies fasst „Gottes Außenpolitik bezüglich des jüdischen Volkes von 1. Mose 12 bis heute zusammen. Jeder Mensch und jede Nation, die das jüdische Volk oder den Staat Israel verfolgen, werden rasch Gottes Gericht erfahren.“

„Alle Christen müssen zu Israel stehen“

Pastor Hagee sagt: „alle bibelgläubigen Christen müssen zu Israel und dessen Anspruch auf das Land stehen.“ In einer Ansprache an seine Unterstützer (CUFI Gipfel,

Es war Premierminister Lapid, der die wichtigste Frage stellte, die ich seit 40 Jahren beantworte. Er sagte: ‚Pastor Hagee, was in Ihrem Glauben bringt Sie dazu, zu Israel zu stehen?‘ Ich sagte: „Herr Premierminister, die Antwort ist, dass Israel kein politisches Thema ist. Israel ist ein biblisches Thema.“ Ich sagte: „Wenn man an die Bibel glaubt, ist man ein Unterstützer Israels und des jüdischen Volkes.“

Wenn Gott diese Erde aus dem Nichts erschaffen hat, dann ist er der Eigentümer der Erde. „Die Erde ist des HERRN (Gott) und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen“ (Bibel, AT, Psalm 24, 1). Als Eigentümer der Erde hat Gott Rechte und Privilegien …

Das heutige jüdische Volk hat das Land Israel nicht besetzt, wie die Medien und die Palästinenser so gerne behaupten. Das jüdische Volk besitzt das Land Israel gemäß Gottes Wort für immer.

Der Pastor fuhr fort: „Dieses Land Israel wurde niemals gestohlen. Es war das Geschenk Gottes an das jüdische Volk durch einen Blutsbund vom Anbeginn seiner Erschaffung. Es gehört nur ihnen.“

Ein zweiter Grund, zu Israel zu stehen, ist der Bund, den Gott mit Abraham schloss, der die Zukunft der Welt regelt: Bibel, AT, 1. Mose 12 ist zweifelsfrei eines der wichtigsten Kapitel der gesamten Bibel. Rund um dieses Kapitel kann Weltgeschichte verzeichnet werden. Gott verspricht Abraham: „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen.“

Weltgeschichte kann mit diesem einen Satz erklärt werden. Nationen, die das jüdische Volk segneten, wurden von Gott gesegnet. Das Leben derer, die das jüdische Volk verfluchten, wurde von Gott mit Leid gefüllt und sie befinden sich nun auf dem Friedhof der Menschheitsgeschichte!

Wo ist das jüdische Volk? Sie sind am Leben und wohlauf… und ein Zeugnis für die Treue des allmächtigen Gottes. Deshalb lasst es uns von den Dächern rufen, lasst es uns über landesweite Fernsehprogramme ausrufen, dass Israel lebt. Ruft es aus in den Sälen der antisemitischen Jauchegrube der 10 gehörnten Diktatoren in New York, bekannt als die Vereinten Nationen. Israel lebt.

Ruft es aus in den Marmorsälen der skrupellosen Diktatoren im Iran, deren wahnsinniger Traum von einer Atombombe zur Auslöschung Israels von der Landkarte niemals wahr werden wird. Israel lebt.

Ruft es von den Dächern Jerusalems, der Stadt Gottes, auf der die Augen Gottes beständig ruhen. Israel lebt heute, morgen und für immer.

Zum Abschluß sagt Pastor Hagee seinem amerikanischen Publikum: „Ich glaube, an dem Tag, an dem Amerika aufhört, Israel zu segnen, wird Gott aufhören, Amerika zu segnen.“ Dasselbe kann mit Sicherheit von allen Nationen behauptet werden.

Fünf biblische Gründe für Christen zur Unterstützung Israels

1. Israel ist die einzige Nation, die durch einen Hoheitsakt Gottes erschaffen wurde!

Israel ist Gottes Eigentum. Der Schöpfer des Himmels und der Erde (Bibel, AT, 1. Moses 1, 1) kann das Land geben, wem immer er möchte. Der Anspruch auf das Land Israel wurde für immer an Abraham, Isaak, Jakob und ihre Nachkommen (Juden & Israel) gegeben (Bibel, AT, 1. Mose 15, 18; 17, 2-8).

Ismael, Vater der Araber, wurde von diesem Eigentumsanspruch auf das Land ausgeschlossen (Bibel, AT, 1. Mose 17, 19-21). Die Palästinenser von heute haben daher keinen biblischen Anspruch auf das Land.

Israels Grenzen sind in der Schrift (Bibel & Thora) niedergelegt (4. Mo. 34, 2-15; Josua 11, 16-23; 13, 1-32; und detaillierter bei Hesekiel 47, 13 – 48, 35). Als Gott die Nationen der Erde gründete, begann er mit Israel (Bibel, AT, 5. Moses 32, 8-10).

2. Christen schulden dem jüdischen Volk ewige Dankbarkeit für seinen Beitrag, der den christlichen Glauben hervorbrachte!

Paulus erklärte: „Sie haben’s beschlossen, denn sie sind auch ihre [der Juden] Schuldner. Denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil bekommen haben, ist es recht und billig, dass sie ihnen auch mit irdischen Gütern dienen.“ (Bibel, NT, Römer 15, 27). Jesus Christus, als ein berühmter Rabbiner aus Nazareth, sagte: „… denn das Heil kommt von den Juden“ (Bibel, NT, Johannes 4, 22).

Man bedenke, was das Christentum vom jüdischen Volk erhalten hat:

   Die Heilige Schrift / Bibel
   Die Propheten
   Die Urväter
   Maria, Josef und Jesus Christus
   Die 12 Jünger
   Die Apostel

Es ist nicht möglich, zu sagen: „Ich bin Christ,“ und das jüdische Volk nicht zu lieben. Die Bibel lehrt, dass Liebe bestimmt ist von dem, was man tut, nicht von dem was man sagt (Bibel, NT, 1. Johannes 3, 18).

3. Jesus hat nie sein Jüdischsein geleugnet!

Einige Christen versuchen, die Verbindung zwischen Jesus von Nazareth und den Juden zu leugnen, aber Jesus hat nie geleugnet, Jude zu sein. Er wurde als Jude geboren. Er wurde am achten Tag, nach der jüdischen Tradition, beschnitten. An seinem 13. Geburtstag hatte er seine Bar-Mizwa. Er hielt die Gesetze des Mose. Er trug den Gebetsschal, von dem Mose befahl, dass alle jüdischen Männer ihn tragen sollten. Er starb am Kreuz mit der Inschrift „König der Juden“ über seinem Kopf.

Jesus betrachtete das jüdische Volk als seine Familie. Er sagte: „Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern [den Juden; Heiden wurden niemals seine Brüder genannt], das habt ihr mir getan“ (Bibel, NT, Matthäus 25, 40).

4. Christen sollten Israel unterstützen, weil es ihnen persönlich Gottes Segen bringt!

König David befiehlt allen Christen: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ (Bibel, AT, Psalm 122, 6). Persönliches Wohlergehen ist verbunden mit dem Segnen Israels und der Stadt Jerusalem.

Gott wird Dich segnen, wenn Du das jüdische Volk und den Staat Israel segnest. Warum ging Jesus zum Haus des Hauptmanns in Kapernaum und heilte dessen Diener, der im Sterben lag? Jesus kam, weil der nichtjüdische Hauptmann den Segen Gottes verdient hatte, denn er hatte seine Liebe für die Juden gezeigt, indem er eine Synagoge in Israel gebaut hatte (Bibel, NT, Lukas 7, 5).

Warum war das Haus von Kornelius in Cäsarea das erste nichtjüdische Haus in Israel, welches das Evangelium empfing? Die Antwort wird dreimal in Apostelgeschichte 10 gegeben, wo es heißt: „Der war fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen und betete immer zu Gott“ (Vers 2). Wem gab Kornelius diese Almosen? Dem jüdischen Volk, das um ihn herum lebte.

In Vers 4 heißt es: „Deine Gebete und deine Almosen sind gekommen vor Gott, dass er ihrer gedenkt.“ Und in (Bibel, NT, Apostelgeschichte 10, 31 steht: „… deiner Almosen ist gedacht worden vor Gott.“

Ein aufrechter Nichtjude, der seine bedingungslose Liebe zum jüdischen Volk auf eine praktische Weise ausdrückte, wurde von Gott erwählt, das erste nichtjüdische Haus zu sein, welches das Evangelium der Errettung und die Ausgießung des Heiligen Geistes erhielt.

Diese ganze Bibel belegt, dass Wohlstand (Bibel, AT, 1. Moses 12, 3; Psalm 122, 6), göttliche Heilung (Bibel, NT, Lukas 7, 1-5) und die Ausgießung des Heiligen Geistes (Bibel, NT, Apostelgeschichte 10) zuerst zu den Nichtjuden kamen, die das jüdische Volk und die Nation Israel auf eine praktische Weise gesegnet hatten.

5. Gott richtet die Nichtjuden für ihren Missbrauch an den Juden!

In der Bibel, AT 2. Mose 17 wird von den Amalekitern berichtet, welche die Kinder Israel angriffen, als sie aus Ägypten kamen und auf dem Weg ins verheißene Land waren. Weil die Amalekiter … das jüdische Volk angriffen, gelobte Gott, von einer Generation zur nächsten mit Amalek im Krieg zu sein.

Wo sind das römische Reich, die alten Griechen, die Babylonier, die Türken, das Osmanische Reich, Adolf Hitler und seine parademarschierenden Nazis? Sie alle sind lediglich Fußnoten auf dem Friedhof der Menschheitsgeschichte, denn … sie griffen das jüdische Volk an und Gott der Allmächtige vernichtete sie.

Gott verspricht, die Nationen zu bestrafen, die sich gegen Israel stellen.

Amerika, die Araber, die Europäische Union, die Vereinten Nationen, Russland, China – ja alle Nationen befinden sich im Tal der Entscheidung. Jede Nation, die auf Gottes Plan mit Israel störend einwirkt, stellt sich nicht nur gegen Israel, sondern letztendlich gegen Gott. Gott richtet die Nationen der Welt gemessen daran, wie sie den Staat Israel behandeln. (Auszug aus „5 Biblical Reasons Christians Should Support Israel,“ Charisma USA, 11.10.2023.)(Quelle: LEMA’AN  ZION / hashivah.org)


Wer Krieg gegen Israel führt, egal in welcher Form, führt Krieg gegen GOTT!
Bibel, AT, Sacharja 2,12: Denn so spricht GOTT, der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch (ISRAEL) beraubt haben: „Wer euch (ISRAEL) antastet, der tastet meinen Augapfel an“.

„Ich (GOTT) will segnen, die dich (Israel) segnen, und verfluchen, die dich (Israel) verfluchen; und in dir (Israel) sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden“ (Bibel, AT, 1. Mose 12,3).

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Christliche Jahreslosung 2023 – Du bist ein Gott, der mich sieht!


(Fotos: Frank Stepper, relipower.de & Bildmontage aus Fotoarchiv von ICHTHYS CONSULTING christliche Unternehmensberatung. Buchautor: Uwe Melzer)

Eine Andacht und Auslegung zur biblischen Jahreslosung 2023 – Bibel AT, 1. Mose 16,13: „Du bist ein Gott, der mich sieht!“

Wir Menschen wollen gesehen, wahrgenommen, respektiert werden. Wir sehnen uns nach Ansehen. Die beiden Frauen hinter der Jahreslosung 2023 bekommen nicht zu viel davon. Sarah ist unfruchtbar – damals ein gravierender Makel. Hagar ist Sklavin – ohne ein Ansehen. Sarah und ihr Mann Abraham gebrauchen ihre Sklavin Hagar als Leihmutter, die wiederum dann auf Sarah herabsieht. Die beiden Frauen demütigen und verachten sich gegenseitig, bis es für Hagar zu viel wird und sie flieht. Heimatlos und einsam irrt sie durch die Wüste. An einer Quelle begegnet ihr ein Engel Gottes. Er fordert sie auf, zu Abraham und Sarah zurückzukehren und prophezeit ihr, dass sie so viele Nachkommen haben werde, dass sie sie gar nicht mehr zählen kann.

Ist so eine Rückkehr nicht ein Rückschritt, ein Versagen, eine Schmach? Hagar betet und erkennt: „Du bist ein Gott, der mich sieht“. Diese Aussage ist ungewöhnlich. Sie hadert nicht mit ihrem Schicksal, verteidigt sich nicht und fordert Gott nicht auf, die Peinigerin zu bestrafen oder ihr andere Wünsche zu erfüllen. Die Begegnung mit Gottes Engel ändert ihren Blick. Sie erkennt: „Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Gott sieht mich, so wie ich bin. Das ist alles. Alles!

Die Jahreslosung zeigt, Gott schaut auf Hagar und auf uns voller Sorge, Zuwendung und Liebe auf die Welt.

Gott verurteilt nicht, er interessiert sich für Hagars Motive und Beweggründe. Er zeigt: Ich sehe dich, in deiner Not! Ich sehe dich in deiner Einsamkeit! Ich sehe dich in deiner Trauer und deinem Schmerz! Und ich sehe dich mit deinem Lebensmut und deiner Fröhlichkeit!

Ich gebe zu, es gibt Situationen und Erlebnisse, die lassen an Gottes aufmerksamen und gütigen Blick zweifeln. Wenn man erlebt, wie respektlos Menschen miteinander umgehen, aufeinander herabblicken, sie als wertlos sehen oder als leicht Beute. Sieht Gott nicht die Bilder von Krieg, Terror, Gewalt, Erniedrigung, Zerstörung der Schöpfung? Wie kann Gott da zuschauen. Sieht er denn überhaupt, was passiert? Wenn doch Gott wirklich der wäre, der mich sieht – dann müsste sich doch etwas ändern am Lauf der Welt … oder?

Auch bei Hagar sieht es zunächst so aus, als ändere sich nichts. Hagar muss zurück in die Situation, aus der sie geflohen war. Sie muss die Rolle spielen, die andere für sie vorgesehen haben. Nichts hat sich geändert? Und doch wird alles ganz anders, weil Gott sieht! Was sich verändert, das ist zunächst die Sichtweise: Hagar bekommt einen ganz neuen Blick auf ihr Leben und dadurch verändert sich Hagar selbst. Sie entwickelt ein neues Selbstbewusstsein, keines auf Kosten anderer, sondern ein Selbstbewusstsein, das sich von Gott her speist. Sie ändert sich und damit ihre Welt.

In der Begegnung mit Gott bekommt sie ein klares Bild von sich selbst.

Dieses neue Bild von sich kann sie annehmen, weil Gott dieses Bild in einen neuen Rahmen gesetzt hat. Einen mit der Zusage: Du bist nicht unbedeutend, du bist wichtig! Du bist nicht nur Mittel zum Glück der anderen. Du hast einen eigenen Weg. Auch dir gilt die Verheißung. Mit diesem neuen Verständnis von sich selbst geht Hagar zurück, zurück in ihr altes Leben, das aber nun in einem völlig neuen Horizont/Rahmen steht. Hagar weiß: Wer sich unter Gottes gütigem Blick weiß, der kann die bösen Blicke der anderen besser wegstecken, weil sein Selbstbild ein anderes ist. Der kann die Schmähungen der anderen besser ertragen, weil sich sein Selbstgefühl aus anderen Quellen speist. Und er kann zu seinen Fehlern stehen und sich mit seinen Schwächen abfinden, weil er Gottes barmherzigen Blick auf sich spürt. Er kann sich selbst in die Augen sehen, weil er um seine unveräußerliche Würde weiß. Das ändert uns, das ändert alles, das kann die Welt ändern.

Und noch eines ist wichtig: Hagar, die von Gott gesehen und gewürdigt wird, ist eine Heidin. Sie gehört nicht zum Volk und zur Religion von Abraham und Sarahs. Übersetzt heißt ihr Name: Die Fremde. Sie gilt als Stammmutter der arabischen Welt. Und eben diese Hagar erhält von Gott eine Verheißung, genauso wie Abraham, von dem wir Juden und Christen uns ableiten. Eine solche Verheißung an eine Frau und Heidin! Das sollte uns zu denken geben und zu sehen. Offenbar hat Gott auch die Menschen anderer Religionen im Blick. Er will deren Glück genauso wie unser Heil. Seine Zuwendung ist nicht begrenzt – sie gilt auch den Menschen damals sogar befeindeter Völker und Religionen. Das sollte unseren Blick öffnen für die Nachfahren der Hagar; insbesondere wenn sie wie diese auf der Flucht sind.

Sehen, wie Gott uns sieht. Wie geht das? Eine Anekdote hilft uns auf die Sprünge:

Ein alter Bauer saß gern in der Kirche, auch wochentags, immer in der letzten Bank. Eines Tages fragte ihn der Mesner, was er eigentlich mache, wenn er so dasitze: „Worauf warten Sie?“ Der Bauer deutete aufs Kreuz und sagte: „Ich schaue ihn an; und er schaut mich an.“

Die Jahreslosung 2023 zeigt Zuspruch und Unterstützung in Zeiten von Leere, Erschöpfung, Entmutigung und Enttäuschung, also Zeiten wie diese.

Die Erfahrung, von Gott gesehen zu werden, richtet auf, gibt Kraft weiterzuleben und das Leben – so widrig es auch scheinen mag – als reich und erfüllt wahrzunehmen. Dass wir behütet in seiner Hand sind und aus diesem Bewusstsein die Welt gestalten dürfen. Vielleicht gelingt es uns dann, uns selbst und die anderen anzusehen, so wie er das tut. Wir werden sehen! Amen. (Autor: Otto Ziegelmeier)



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