Israel: Wem das Land gehört und wem nicht – Geschichtsunterricht für Judenhasser!



(Fotos: Bildmontagen aus Fotoarchiv von RfD Rettung für Deutschland Buchautor: Uwe Melzer)

Damit es von Anfang an keinen Zweifel daran gibt: Israel gehört den Juden. Nicht den sogenannten „Palästinensern“ und schon gar nicht den Gazanern.

Anlass für diese Zeilen sind eben diese Kommentare der nahezu zahllosen Judenhasser unter meinem darunter stehenden Beitrag „Framing statt Fakten: Der Mitwisser-Vorwurf gegen Netanjahu – die älteste Leier der Welt“: hunderte Hasskommentare in Reinkultur – Rechtschreibung optional, Geschichtskenntnis abwesend, Hass verlässlich –, der übliche islamo-migrantische Chor samt seiner links-grünen Claque, und dazwischen, deutlich weniger, aber nicht zu übersehen, die Stimmen des tradierten, ewiggestrigen Antisemitismus von rechts, die in derselben Spalte denselben Leuten die Hand reichen. (Autor: Dr. Rafael Korenzecher / Herausgeber Jüdische Rundschau)

Henryk M. Broder hat es 1981 ins Stammbuch geschrieben: „Ihr bleibt die Kinder Eurer Eltern.“

Es gilt für alle gleichermaßen – für die Grünen, die der Welt Moral verordnen, weil sie selbst keine benötigen, für die Linken mit dem Kufiya-Reflex, für die an Debilität grenzenden, durch ihr sinnentleertes Leben taumelnden Glatzen in Springerstiefeln und für ihre Brüder in Anzug und Krawatte, die dasselbe Erbe nie abgelegt, sondern nur besser verpackt haben: ein und derselbe Judenhass, nur in verschiedenen Kostümen.

Wer wissen will, was Deutschland, Frankreich und England sich mit offenen Grenzen ins Haus geholt haben und was sie aus eigenem Bestand nie losgeworden sind, braucht keine Statistik; er braucht nur diese Kommentarspalte herunterzuscrollen.

Max Liebermann sah 1933 vom Pariser Platz aus den Fackelzug der SA und sagte den Satz, der auch über dieser Kommentarspalte stehen könnte: „Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“ Liebermann hatte immerhin den Vorteil, dass die Kolonne vorbeizog. Die Kommentarspalte bleibt.


Wer Krieg gegen Israel führt, egal in welcher Form, führt Krieg gegen GOTT!
Bibel, AT, Sacharja 2,12: Denn so spricht GOTT, der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch (ISRAEL) beraubt haben: „Wer euch (ISRAEL) antastet, der tastet meinen Augapfel an“.

„Ich (GOTT) will segnen, die dich (Israel) segnen, und verfluchen, die dich (Israel) verfluchen; und in dir (Israel) sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden“ (Bibel, AT, 1. Mose 12,3).

Zwei Kommentare stehen stellvertretend für den Rest: @LaLupa Denisa, die der Kommentatorin @Pa‘ia Kapo‘ai – deren Beitrag, nebenbei, Hand und Fuß hatte – entgegenhält, „die Gegenwart zählt“, niemand dürfe Landkarten nach dem Stand ausgelöschter Reiche umschreiben, und ihre Belehrung mit „Es ist einfach dumm!!!“ beschließt – drei Ausrufezeichen, in dieser Spalte der übliche Ersatz für ein Argument und @Christian Dahlke, der die Flüchtlingsströme kurzerhand den „Auserwählten“ anlastet – der abgestandenste Verschwörungsmüll, den die Antisemiten seit Jahrhunderten im Regal führen.

Weil beides hundertfach so oder ähnlich unter diesem Beitrag steht, gibt es hier, from me to you, ein für alle Mal den Geschichtsunterricht, den die Kommentatoren offenbar nie bekommen haben – gratis erteilt, und, bevor mich das Urteil einholt, gleich eingeräumt, von einem bildungsfernen Vertreter des merkantilen migrantischen Ostjudentums, wie man Menschen wie mich in den Kreisen der Hasskommentatoren gern nennt und wie ich auch schon beschimpft wurde.

Die deutsche Sprache unterscheidet fein zwischen umsonst und vergebens: Würde ich einen dieser Kommentatoren zum Essen einladen, um ihn von der Wahrheit zu überzeugen, so wäre es für ihn ganz sicher umsonst – für mich aber ebenso sicher vergebens. Dieser Unterricht ist leider beides – umsonst für sie, vergebens für mich. Darüber sollte sich kein Jude in diesem Land Illusionen machen, angesichts dessen, woraus dieses Land inzwischen besteht.

Wer die Gegenwart beschwört und Istanbul als Kronzeugen aufruft, hat sich den denkbar schlechtesten Zeugen ausgesucht – es ist, als riefe man Al Capone als Leumundszeugen für das Bankwesen. Die Stadt hieß elf Jahrhunderte lang Konstantinopel, war Hauptstadt eines christlichen Reiches griechischer Zunge und fiel am 29. Mai 1453 – worauf Mehmed II. seinen Janitscharen die Stadt für drei Tage zum Plündern, Schänden und Morden freigab. Was folgte, haben die Chronisten festgehalten, und es liest sich wie ein Protokoll vom 7. Oktober: die in der Hagia Sophia zusammengedrängten Gläubigen niedergemetzelt oder in Ketten gelegt, Frauen und Nonnen geschändet und erschlagen, Greise und Kinder abgestochen, nicht einmal die Säuglinge verschont – ganz wie in Be’eri und Kfar Aza –, und zehntausende Überlebende auf die Sklavenmärkte des Orients verschleppt.

Und die Stadt war nur die Krönung: Die ganze kleinasiatische Halbinsel hinter dem Bosporus war dreitausend Jahre lang griechisch – Troja, Milet, Ephesos, Smyrna, Pergamon stehen dort, nicht in Athen –, und sie ist die Wiege des Christentums nach dem Heiligen Land: Der Jude Schaul aus Tarsus in Kilikien, den die Welt als den Apostel Paulus kennt, kam von dort, in Antiochia hießen die Christen zum ersten Mal Christen, die sieben Gemeinden der Offenbarung liegen samt und sonders in Westanatolien, und die ersten vier Konzilien der Kirche tagten in Nicäa, Konstantinopel, Ephesos und Chalcedon – heute İznik, Istanbul, Selçuk und Kadıköy.

Die Hagia Sophia, die „Heilige Weisheit“, war neunhundert Jahre lang die größte und wichtigste Kathedrale der Christenheit und hat mit dem Islam so viel zu tun wie die Kaffeetasse des Verfassers dieser Zeilen; 1453 wurde sie zur Moschee gemacht, 1934 von Atatürk zum Museum, 2020 von Erdoğan wieder zur Moschee – ein Museum setzt schließlich Besucher voraus, die lesen können – und als Demonstration, wem die Beute gehört.

Das ist das Muster, überall: Auf das Heiligtum des Besiegten setzt der islamische Eroberer seine Moschee.

In Damaskus steht die Umayyaden-Moschee auf der Basilika Johannes des Täufers, in Córdoba stand sie auf der westgotischen Kathedrale, und auf dem Tempelberg in Jerusalem, seit König Salomo dem heiligsten Ort des Judentums, steht seit dem Jahr 705 al-Aqsa, „die ferne Moschee“ – benannt nach einer Koranstelle, in der Jerusalem nicht vorkommt, weil Jerusalem im ganzen Koran nicht ein einziges Mal vorkommt, in der hebräischen Bibel dagegen mehr als ein sechshundert Mal.

Eine Eroberungs- und Demütigungsmoschee, nichts sonst, und ihr Vorbild ist älter als sie: Die jüdischen Stämme von Medina wurden vertrieben oder, wie die Banu Quraiza 627, geköpft – sechs- bis neunhundert Männer an einem Tag –, die jüdische Oase Khaibar 628 erobert, ihre Bewohner erschlagen oder zu Tributsklaven gemacht – „Khaibar, Khaibar, ihr Juden, Mohammeds Armee kehrt zurück“, grölen sie heute auf der Sonnenallee und auf dem Kurfürstendamm – es ist die Ankündigung des nächsten Massakers –, und die Berliner Polizei fragt nicht einmal, was das heißt; sie hat ja auch keinen Dolmetscher dabei, nur Deeskalationsbeauftragte.

Konstantinopel war also nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Kein Quadratmeter der heutigen islamischen Welt war vom Ursprung her islamisch – alles geraubtes Land: Ägypten war koptisch-christlich, Nordafrika das Land des Augustinus, Persien zoroastrisch, Anatolien griechisch-christlich, das Industal – das heutige Pakistan – hinduistisch und buddhistisch, Indonesien ein Geflecht hinduistisch-buddhistischer Königreiche, Spanien christlich.

Alles mit dem Schwert erobert, alles mit dem Schwert bekehrt, alles auf der Landkarte umgeschrieben – das nennt man dann nicht Kolonialismus, sondern Kulturaustausch –, und noch nie hat sich einer dieser Kommentatoren daran gestoßen.

Und Europa selbst? Immer wieder stand es vor demselben Schicksal. 732 stoppte Karl Martell bei Tours und Poitiers die arabischen Heere, die Spanien bereits verschlungen hatten. 1480 nahmen die Osmanen Otranto in Süditalien und enthaupteten auf einem Hügel vor der Stadt achthundert Männer, die die Konversion verweigerten. Der Balkan wurde überrannt, seine Christen fünf Jahrhunderte lang zu Untertanen zweiter Klasse gemacht und ihre Söhne in der Knabenlese für das Janitscharenkorps geraubt. 1529 und 1683 standen die Osmanen vor Wien; beim zweiten Mal hatten ihre Tataren das Umland bereits entvölkert, zehntausende abgeschlachtet oder in die Sklaverei getrieben. Dass Wien nicht das Schicksal Konstantinopels teilte und Europa nicht das Kleinasiens, verdankt es dem Polenkönig Jan Sobieski und dem Prinzen Eugen von Savoyen, der die Türken 1697 bei Zenta und 1717 vor Belgrad endgültig schlug – nicht dem Dialog der Kulturen.

Und die Gegenwart, die angeblich so zählt? Der Völkermord an anderthalb Millionen Armeniern 1915, dazu an Aramäern und Pontos-Griechen, liegt 111 Jahre zurück und wird von Ankara bis heute frech geleugnet – ganz so, wie heute die bestialischen Morde der Mordbestien aus Gaza und das Jubeln ihrer Bevölkerung über jedes ermordete jüdische Kind und jede vergewaltigte jüdische Frau geleugnet werden, obwohl die Täter alles selbst gefilmt haben, mit Bodycams, Handys und Selfies vor den Leichen, und es stolz in die Welt schickten.

Den Kurden, mit über 30 Millionen das größte Volk der Erde ohne eigenen Staat, wurde der 1920 in Sèvres versprochene Staat 1923 in Lausanne wieder gestrichen – seither leben sie zerteilt unter vier Regierungen, die ihnen abwechselnd Sprache, Namen und Dörfer nehmen. Für keines dieser Völker hat je jemand „from the river to the sea“ skandiert, für keines wurde eine Universität besetzt, für keines eine Brücke blockiert. Armenier und Kurden haben eben den Fehler gemacht, sich nicht von Juden unterdrücken zu lassen.

Und weil das Prinzip so gut geklappt hat, gleich die Probe aufs Exempel: Zypern. 1974, vor 52 Jahren, überfiel die Türkei die Insel, besetzte ein gutes Drittel, vertrieb über 160.000 griechische Zyprer aus ihren Häusern und richtete einen Scheinstaat ein, den außer Ankara bis heute niemand anerkennt.

Die Türkei ist NATO-Verbündeter, sitzt seit einem halben Jahrhundert auf dem geraubten Land griechischer Zyprer – seit 2004 auf dem Territorium eines EU-Mitglieds –, hält dort rund 35.000 Soldaten stationiert, reklamiert unter dem Titel „Blaues Vaterland“ die halbe Ägäis samt griechischer Inseln für sich und droht Athen seit 1995 per Parlamentsbeschluss mit Krieg, sollte es seine Hoheitsgewässer ausdehnen.

Folgen: keine. Protest: keiner. Erwähnung in dieser Kommentarspalte: nicht eine. Sie bleibt NATO-Mitglied, verhandelt mit Brüssel und kauft in Berlin U-Boot-Technik und Eurofighter – man muss Prioritäten setzen, und Gerechtigkeit ist keine, wenn Aufträge winken. Wo sind die „Genozid“-Chöre, die Uni-Camps, die Anklagen in Den Haag, die Aufmärsche in Neukölln? Nirgends. Das Prinzip „die Gegenwart zählt“ wird auf dieser Welt exakt ein einziges Mal außer Kraft gesetzt – dort, wo die Gegenwart jüdisch ist.

Denn nimmt man den Kommentar beim Wort, ist er die beste Verteidigung und die korrekteste Legitimation Israels, die sich denken lässt: Das neue Israel existiert seit 78 Jahren, siebeneinhalb Millionen Juden leben auf dem Land ihrer Vorväter, arbeiten dort und ziehen dort ihre Kinder groß, in der einzigen Demokratie der Region. Wer diese Gegenwart „from the river to the sea“ rückgängig machen will, ist nach @LaLupa Denisas eigenem Maßstab weltfremd und konfliktfördernd. Willkommen im Club.

Zu den „mythologischen Namen“: Judäa ist keine Mythologie, sondern der Name, den Rom im Jahr 135 nach der Niederschlagung des jüdischen Bar-Kochba-Aufstands – eines Volkes, das sein eigenes Land verteidigte – gezielt tilgte und durch „Syria Palaestina“ ersetzte – nach den Philistern, einem längst verschwundenen Seevolk, einzig zu dem Zweck, die Juden von der Landkarte zu radieren; Jerusalem wurde gleich mit umbenannt, in Aelia Capitolina, mit einem Jupitertempel auf dem Tempelberg und Zutrittsverbot für Juden.

„Palästina“ ist also die imperiale Umbenennung des jüdischen Landes – und „Palästinenser“ hießen bis 1948 die Juden, die dort lebten: Die Palestine Post war eine jüdische Zeitung, das Palestine Orchestra gab sein erstes Konzert 1936 mit jüdischen Musikern unter Toscanini, die Jewish Agency for Palestine vertrat die Juden des Landes.

Die Araber lehnten den Namen als zionistisch ab, bis Nasser 1964 die PLO gründen ließ und die Etiketten um geklebt wurden; der PLO-Funktionär Zuheir Mohsen bekannte 1977 gegenüber der niederländischen Zeitung Trouw, ein eigenes palästinensisches Volk gebe es nicht, die Erfindung diene taktischen Zwecken. Man kann es den Kommentatoren nicht verübeln, dass sie das nicht wissen; Mohsen hat es auf Niederländisch gesagt, und Niederländisch ist nicht ihre Stärke. Deutsch auch nicht. Ein erfundenes Volk mit gestohlenem Namen. Wer sich über antike Namen ausgelöschter Reiche mokiert, führt selbst einen im Munde – geklaut noch dazu.

Womit wir bei den zwei Lieblingsvokabeln des woken Katechismus wären, „Kolonialismus“ und „Sklaverei“ – beide stehen auf der falschen Seite dieses Konflikts. Kolonisiert wurde Judäa im Jahr 638, als arabische Heere von der Halbinsel Jerusalem eroberten; die Araber sind dort die Eroberer und Siedler, die Juden das indigene Volk, das seit dreitausend Jahren in derselben Sprache dieselben Gebete am selben Ort spricht. Wer hier „Siedlerkolonialismus“ ruft, hat die Rollen vertauscht: Die Juden sind die Indianer dieser Geschichte, nicht die Weißen.

Und wer ruft es am lautesten? England, die größte Kolonialmacht der Weltgeschichte, die ein Viertel der Erde besessen hat, und Spanien, das mit Südamerika einen ganzen Kontinent ausgeplündert und seine Völker in die Silberminen getrieben hat – die beiden größten Kolonialmächte, die es je gab, haben 2024 und 2025 einen Staat „Palästina“ anerkannt, den es nie gab, und erklären dem einzigen indigenen Volk der Region, was Kolonialismus sei; es ist, als erklärte der Fuchs dem Huhn die Vogelkunde.

Und die Sklaverei? Die Sklavenmärkte von Kairo, Konstantinopel, Sansibar und Mekka betrieb dreizehn Jahrhunderte lang der Islam – der arabische Sklavenhandel hat nach den Schätzungen der Historiker bis zu 17 Millionen Afrikaner verschleppt, mindestens so viele wie der atlantische. Und auch die Fracht des atlantischen Handels wurde nicht von Europäern im Busch gefangen: Zu großen Teilen waren es muslimische Herrscher und Händler und Senegambiens, die die jungen Männer und die Frauen jagten, in Ketten an die Küste trieben und an der schmalsten Stelle des Atlantiks an die Schiffe nach Bahia und in die Karibik verkauften – der Islam lieferte, Europa kaufte.

Saudi-Arabien schaffte die Sklaverei 1962 ab, Oman 1970, Mauretanien 1981 – und stellte sie erst 2007 unter Strafe, Niger 2003; in Mauretanien leben nach den Schätzungen der Menschenrechtsorganisationen bis heute zehntausende Menschen als Sklaven. Das Verbot gilt dort seit neunzehn Jahren, die Sklaverei seit dreizehnhundert; man wird sehen, wer sich durchsetzt.

Sklavenmärkte hat das Judentum nie betrieben; es ist das einzige Volk der Erde, das jedes Jahr an Pessach seine eigene Befreiung aus der Sklaverei feiert – und ausgerechnet ihm hängen die Erben der Sklavenhändler die Kolonialschuld um. Und Gaza: Dort gab es nie einen Staat, nie ein Volk und nie eine Regierung namens Palästina. Vor 1948 war der Streifen britisches Mandatsgebiet, davor vierhundert Jahre osmanische Provinz – palästinensisch war er nie.

Bis 1967 hielt Ägypten den Streifen 19 Jahre lang militärisch besetzt, ohne ihn je zu annektieren oder seinen Bewohnern auch nur einen Pass zu geben – nicht aus Zurückhaltung, sondern weil Kairo diese Bevölkerung so wenig wollte wie heute: 2023 hielt es die Grenze in Rafah dicht und ließ nur passieren, wer tausende Dollar an Kairos Vertragsfirma zahlte; Ägyptens humanitäre Hilfe ist eine Preisliste. So hält es die gesamte arabische Welt. Jordanien bereitete ihnen 1970 einen Schwarzen September, tötete tausende von ihnen und warf den Rest samt PLO mit Panzern hinaus, nachdem diese versucht hatte, den König zu stürzen; der Libanon, in den sie weiterzog, versank in fünfzehn Jahren Bürgerkrieg und verwehrt ihren Leuten bis heute Staatsbürgerschaft und Dutzende Berufe;

Kuwait warf 1991 hunderttausende der sogenannten „Palästinenser“ hinaus, nachdem Arafat Saddam Hussein bejubelt hatte.

Es gibt auf dieser Erde kein einziges arabisches Land, das diese Leute haben will – jedes, das sie hatte, hat sie hinausgeworfen, weil dort, wo diese Bewegung – eine Bewegung, wohlgemerkt, keine Ethnie – Fuß fasst, nichts aufgebaut und alles zerlegt wird.

Nur Israel hat es anders versucht: 2005 räumte Ariel Scharon in einer historischen Fehleinschätzung – Land für Frieden – jeden einzelnen Israeli, über 8.000 Menschen aus 21 Ortschaften im Gazastreifen; die Gewächshäuser von Gusch Katif, von jüdischen Spendern für 14 Millionen Dollar gekauft und intakt übergeben, waren binnen Tagen geplündert – und mit den Milliarden, die seither nach Gaza geflossen sind, hätte sich aus diesem Küstenstreifen ein blühendes Paradies bauen lassen; man hat lieber Raketen gebaut, Gewächshäuser bringen keine Märtyrer.

Der Dank: die Wahl der Hamas 2006, ihre Machtübernahme 2007, bei der die in der Fatah organisierten Araber von den Dächern flogen, danach über 20.000 Raketen, aus Milliarden zweckentfremdeter Hilfsgelder hunderte Kilometer Tunnel für die Hamas und nicht ein einziger Schutzraum für die eigene Bevölkerung.

Hamas-Führer Abu Marzouk hielt Schutzräume für die eigene Bevölkerung 2023 offensichtlich für überflüssig: Für die Zivilisten, erklärte er, sei die UNO zuständig – und am Ende der 7. Oktober 2023.

Und Israel hat es nicht nur versucht, es lebt es: Zwei Millionen Araber sind israelische Staatsbürger, ein Fünftel der Bevölkerung, mit Abgeordneten in der Knesset, Richtern am Obersten Gericht, eigenen Parteien – eine davon saß 2021 in der Regierung – und mit dem Recht, den jüdischen Staat vor dessen eigenen Gerichten zu verklagen. Es sind die einzigen Araber des Nahen Ostens, die frei wählen, frei reden und frei klagen dürfen, umgeben von zwei Dutzend arabischen Staaten, in denen fast ausnahmslos Diktatoren, Könige und Milizen herrschen.

Und siehe da: Aus Israel gibt es keine muslimische Flüchtlingsbewegung. Aus Syrien, Irak, Afghanistan, Somalia und Eritrea fliehen Millionen Muslime vor muslimischen Herrschern nach Europa – aus dem angeblichen „Apartheidstaat“ flieht niemand, und in jeder Umfrage sagt die Mehrheit der israelischen Araber, sie wolle lieber israelischer Bürger bleiben als Untertan eines Staates Palästina. Die Füße stimmen ab, und sie stimmen für die Juden – die einzige Abstimmung in der Region, die nicht mit 99 Prozent für den Herrscher ausgeht.

Und dann die ewige lamentierende Klage, man sei „vertrieben“. Vertrieben – und zwar restlos – wurden andere: Anatolien war 1914 die Heimat von gut anderthalb Millionen Armeniern und ebenso vielen Griechen; heute leben in der ganzen Türkei kaum 150.000 Christen, von Juden gar nicht zu reden.

In den arabischen Ländern lebten 1948 rund 850.000 Juden, in Bagdad jeder vierte Einwohner; heute sind es ein paar tausend, fast alle in Marokko, in den übrigen Ländern eine Handvoll – die arabische Welt ist, im Wortsinn der Nazis, judenrein.

Die Christen des Irak sind seit 2003 von anderthalb Millionen auf ein Sechstel geschrumpft. Bethlehem, die Geburtsstadt des Christentums, war um 1950 zu über 80 Prozent christlich; nach dreißig Jahren palästinensischer Selbstverwaltung sind es noch rund zehn – Friede auf Erden, nur nicht mehr für die Christen.

Für keinen von ihnen gibt es ein UN-Hilfswerk, ein Rückkehrrecht oder einen vererbbaren Flüchtlingsstatus. Und wie es um jüdisches Erbe in arabischer Hand steht, hat Jordanien zwischen 1948 und 1967 in der Jerusalemer Altstadt vorgeführt: Alle 58 Synagogen des jüdischen Viertels wurden zerstört oder geschändet, die Hurva-Synagoge gesprengt, und die jahrhundertealten Grabsteine des jüdischen Friedhofs am Ölberg dienten der jordanischen Armee als Straßenpflaster und Latrinenwände.

Die „Palästinenser“ dagegen sind das einzige Flüchtlingsvolk der Weltgeschichte, das sich vererbt: Aus rund 700.000 des Jahres 1948 hat die UNRWA fast sechs Millionen gemacht – „Flüchtlinge“ in dritter und vierter Generation, mit Haus in Los Angeles, Pass aus Amman und Jobcenter-Bescheid aus Neukölln, Palästinenser in vierter Generation und ohne Ende; ein Flüchtlingsstatus, der sich vererbt wie ein Adelstitel, nur mit besseren Sozialleistungen.

Nach derselben Logik wären die zwölf Millionen Deutschen, die 1945 aus Schlesien, Ostpreußen und dem Sudetenland vertrieben wurden, samt ihren Kindern und in New York geborenen Enkeln – an die zwanzig Millionen Nachkommen – bis heute Flüchtlinge mit Rückkehrrecht auf Breslau.

Sie sind es nicht, weil sie das taten, was die Arabische Liga ihren Schützlingen seit 1948 per Beschluss verbietet, damit die Anklage gegen Israel nie verjährt, und was bei diesen Schützlingen ohnehin ein nahezu aussichtsloses Unterfangen wäre: Sie haben sich integriert, aufgebaut und aufgehört, Flüchtlinge zu sein.

Womit sich auch die Frage beantwortet, warum man von anderen Flüchtlingen so wenig hört. Deutschland hat Ende der siebziger Jahre fast 40.000 vietnamesische Boat People aufgenommen – ihre Kinder stellen heute die höchsten Abiturquoten des Landes, über dem Durchschnitt der Deutschen selbst. Es hat seit 2022 über eine Million Ukrainer aufgenommen, und keine Straße wurde blockiert, keine Synagoge belagert, kein Weihnachtsmarkt in Angst versetzt. Hätte dieses Land 2015 fünf Millionen Vietnamesen, Koreaner oder Ukrainer hereingelassen, wüsste heute niemand, dass sie da sind.

Die Islamis dagegen spürt man täglich, und immer öfter zwischen den Rippen.

Fleißige Leute stellen die eigene Leistung über ihr Anspruchsdenken, und Anspruch ohne Leistung ist so gut wie das einzige Exportgut, das die islamo-migrantische Zuwanderung in Serie liefert – zur Wissenschaft haben sie nichts beigetragen, zur Wirtschaft nichts; man kann nicht einmal ihre Waren boykottieren, denn sie haben nichts erfunden außer ihrer Geschichte – pseudo-weinerlich in der Pose, in der Sache tiefste Verachtung für das Gastvolk, das sie durchfüttert, und ein Expansionsdrang, der sich vom Tempelberg bis zur Sonnenallee nicht geändert hat.

Die sogenannten „Palästinenser“ haben in Wahrheit nur einen Rückhalt: Sie haben sich die Juden zum Feind gewählt. Mit jedem anderen Feind hätte die Welt weder von ihnen gehört noch je über sie gesprochen.

Und was soll man von Leuten erwarten, die den Terror aus Gaza bejubeln, verniedlichen oder trotz der Selfies der Täter leugnen – aus denselben Milieus, die am 8. Oktober 2023 auf der Sonnenallee Süßigkeiten verteilten? Dieses Land zählt inzwischen täglich rund 80 Messerangriffe, 29.000 im Jahr 2024 laut Bundeskriminalamt, und in der Kriminalstatistik stehen unter den nichtdeutschen Tatverdächtigen Syrer und Afghanen an der Spitze – Vietnamesen, Koreaner und Ukrainer sucht man in dieser Liste vergebens.

Die Tatorte kennt jeder: Würzburg, Solingen, Mannheim, Aschaffenburg, München, Villach. Die Täter dagegen kennt man nur, wenn man sie sich selbst zusammensucht: Der Staatsfunk und die Nachrichtenfilter- und Falschgewichtungs-Erziehungsmedien melden tagelang „einen Mann“ – das Geschlecht darf noch genannt werden, alles Weitere wäre Hetze –, dann „einen 26-Jährigen“, dann, wenn es sich nicht mehr vertuschen lässt, „Issa al H.“ – und immer denselben „psychisch auffälligen Einzeltäter“, auf dass ja niemand auf den Gedanken komme, es könne etwas mit dem Islam zu tun haben.

Dabei hat der „Islamische Staat“ die Morde von Solingen ausdrücklich als Rache für „Palästina“ verbucht, und der Mann, der in Mannheim einen Polizisten erstach, tat es, weil der eine islamkritische Kundgebung schützte. Kein Nguyen, kein Kim und kein Kowalenko darunter – nicht ein einziger. Man fragt sich bei jeder dieser Klingen nur, welcher Befreiung sie eigentlich dienen soll: Gaza, der Westbank, Tel Aviv – oder Lidl. Wer das Messer für die Abendunterhaltung hält, hat mit dem 7. Oktober 2023 kein Problem – ihm fehlt nur die Gelegenheit.

Und wenn gar nichts mehr hilft, tritt die Ferndiagnose an. Am 9. September stach in einem Lidl-Markt in Ratzeburg ein 44-Jähriger zwischen den Regalen wahllos auf eine 48-jährige Kundin ein, die er nicht kannte; sie starb noch am Tatort, drei Zeugen entwaffneten ihn. Keine vierundzwanzig Stunden später stand fest, was die Behörden für mitteilenswert hielten und was nicht: kein Hinweis auf ein politisches oder religiöses Motiv, dafür die Prüfung eines „psychischen Ausnahmezustands“ – bevor der Mann auch nur vernommen worden war. Einen Vornamen erfährt die Öffentlichkeit nicht, einen Hintergrund erst recht nicht; man schützt uns davor, uns zu beunruhigen.

Nur die Diagnose steht schon, und sie steht immer: Breitscheidplatz, Würzburg, Aschaffenburg – psychisch auffällig, psychisch auffällig, psychisch auffällig. Inzwischen gibt es ein ganzes Heer gleichgesinnt gepolter Fernpsychiater, die eine Erkrankung feststellen, ohne den Betreffenden je gesehen, gesprochen oder untersucht zu haben, und die in den Sendungen desselben Abends sitzen, an dem das Blut noch nicht aufgewischt ist.

Zum Vergleich: Wer in diesem Land eine Verhandlung wegen Fahrens ohne Führerschein versäumt und sich auf seine Nerven beruft, wird begutachtet, nachbegutachtet und von einem Gerichtsgutachter noch einmal begutachtet, und am Ende wird das Attest angezweifelt. Beim Messermord im Supermarkt steht die Schuldunfähigkeit fest, bevor der erste Satz zu Protokoll gegeben ist. Man ist versucht zu fragen, wen diese Eilfertigkeit eigentlich schützen soll – das Opfer jedenfalls nicht, das ist tot.

Und während diese Zeilen entstehen, liefert Berlin die Illustration frei Haus: In der Nacht zum 11. September 2026 sprachen auf der Torstraße in Mitte zwei Männer eine 43-jährige Frau auf ihren Davidstern an, beschimpften sie antisemitisch und gingen mit einer abgebrochenen Glasflasche auf sie los; sie trug Schnittverletzungen an der Hand davon, die Täter flohen, der Staatsschutz ermittelt. Das Bemerkenswerteste daran: Die Frau ist gar keine Jüdin. Sie trug den Davidstern als Zeichen der Solidarität mit Juden – in diesem Land und in dieser Zeit ein Akt von Mut, vor dem man sich verneigt. Es genügt in Deutschland also längst nicht mehr, Jude zu sein; es genügt, für Juden Partei zu ergreifen.

So weit ist es gekommen: Offenes jüdisches Leben ohne entwürdigendes  Identitätsmimikry wird hier Stück für Stück verunmöglicht – die Kippa unter der Mütze, die Synagoge hinter Panzerglas, das jüdische Schulkind, das Schikanen, Anfeindungen und Schläge erduldet, und nun der Davidstern, der schon an einer Nichtjüdin zur Zielscheibe wird.

Die Jüdische Rundschau und ich haben genau diese Entwicklung seit Jahren beschrieben, vorhergesagt und beim Namen genannt – und sind dafür beschimpft worden, damals wie heute, in dieser Kommentarspalte hundertfach. Widerlegt hat sie niemand. Nicht ein einziger dieser Kommentatoren versucht auch nur, einen einzigen der hier genannten Fakten zu entkräften. Sie sind nicht entkräftbar. Sie sind wahr.

Bleibt der vermeintliche „Genozid“. 1967 lebten in Gaza keine 400.000 Menschen, heute sind es über zwei Millionen – der erste Völkermord der Weltgeschichte mit Bevölkerungsexplosion. Bei jedem anderen Völkermord der Geschichte wurde das Volk kleiner; dieser hier hat es verfünffacht – wenn die Hamas schon Genozid ruft, sollte sie sich wenigstens Mühe geben, dass die Zahlen dazu passen.

Und die angeblichen Täter, die Israelis?
Versorgen das Gebiet, dessen verbrecherische Herrscher ihre Vernichtung geschworen haben und dessen Schulbücher den Kindern Judenhass und Märtyrertod als Lehrplan verordnen, mit Wasser, Strom und hunderttausenden Tonnen Hilfsgütern. Wohin die gehen, berichten die Gazaner selbst: Die Hamas kassiert die Lastwagen an der Rampe, ihre Milizen prügeln der eigenen Bevölkerung die Säcke aus den Händen und verkaufen sie auf dem Schwarzmarkt zurück, während die Führung in Doha in Luxushotels residiert und in Gazas Rimal-Viertel die Villen mit Pool standen, die kaum eine deutsche Kamera je gefilmt hat – die Nachrichtenfilter- und Falschgewichtungs-Erziehungsmedien liefern verlässlich nur das arrangierte Elend.

Man nenne einen einzigen Krieg der Weltgeschichte, in dem der Überfallene den Überfaller durchgefüttert hat – und es dann auch noch als Verbrechen gilt, wenn die Zahl der Lastwagen sinkt.

Und weil in dieser Kommentarspalte so gern von „Menschenrechten“ die Rede ist: Auch die haben ihren Ursprung bei den Juden. Die Zehn Gebote sind die erste Verfassung des menschlichen Miteinanders – sechs von zehn regeln nicht das Verhältnis zu Gott, sondern das der Menschen zueinander: Du sollst nicht morden (nicht „töten“, wie es die Luther-Übersetzung verwischt), nicht stehlen, nicht die Ehe brechen, nicht falsch Zeugnis reden, nicht begehren, Vater und Mutter ehren.

Hammurabi kannte die Vergeltung nach Rang – das Auge des Vornehmen war mehr wert als das des Sklaven; die Thora setzte dagegen den Satz, auf dem die abendländische Rechtsordnung steht: ein Recht für alle, „für den Fremden wie für den Einheimischen“.

Sie unterschied Mord von Totschlag und richtete Zufluchtsstädte für den unabsichtlichen Täter ein, als sonst nirgends jemand diesen Unterschied kannte, und sie verlangte die Würdigung der Umstände, lange bevor Cicero sein „summum ius, summa iniuria“ formulierte – das höchste Recht als das höchste Unrecht, zu Deutsch: Wer das Gesetz bis zum letzten Buchstaben vollstreckt, ohne die Umstände zu sehen, begeht das größte Unrecht. Nicht das Recht des Stärkeren, sondern das Recht des Schwächeren gegen den Stärkeren: Das ist der jüdische Beitrag zur Zivilisation, und die, die ihn heute als Waffe gegen die Juden schwingen, haben ihn von ihnen übernommen und zweckentfremdet – wie die Gewächshäuser von Gusch Katif.

Und dann der Chor, der sich auf die UNO und die Gerichtshöfe von Den Haag beruft.

Die Vereinten Nationen, in deren Generalversammlung Jahr für Jahr mehr Resolutionen gegen Israel verabschiedet werden als gegen alle übrigen 192 Staaten dieser Erde zusammen; deren Menschenrechtsrat, besetzt mit Diktaturen wie Kuba und Katar, Israel als einzigen Staat der Welt unter einem festen Tagesordnungspunkt führt, dem berüchtigten Punkt 7, während Nordkorea, Iran und Syrien sich einen Sammelpunkt mit dem Rest der Welt teilen – dieser Diktatorenclub ist die einzige Instanz, die vom Auswärtigen Amt bis Neukölln als moralische Autorität zitiert wird, sobald es gegen Juden geht.

Und die Richter? Den Vorsitz im Internationalen Gerichtshof, als Südafrika dort seine „Genozid“-Klage gegen Israel einreichte, führte der Libanese Nawaf Salam, ein Jahrzehnt lang Beiruts Botschafter bei der UNO und dort in Dutzenden Abstimmungen gegen Israel in der Hand – und er wechselte vom Richterstuhl in Den Haag nahtlos auf den Stuhl des Ministerpräsidenten eines Staates, der sich mit Israel formell im Krieg befindet.

Beim Internationalen Strafgerichtshof beantragte Chefankläger Karim Khan die Haftbefehle gegen Netanjahu kurz nachdem eine Mitarbeiterin ihn sexueller Übergriffe beschuldigt hatte – Berichten zufolge als Flucht nach vorn –; im Juli 2026 hat ihn sein eigener Gerichtshof mit 82 von 125 Stimmen wegen „schweren Fehlverhaltens und schwerer Pflichtverletzung“ aus dem Amt gejagt, als ersten Chefankläger in der Geschichte des Hauses.

Das Gericht ist ihn losgeworden, seine Haftbefehle hat es behalten – das nennt man in Den Haag Rechtsstaatlichkeit. Das sind die Instanzen, in deren Namen der jüdische Staat des Völkermords bezichtigt wird.

Wer Israel für Dinge verurteilt, für die er bei allen anderen nicht einmal den Wecker stellt, wer für Zypern, Kurdistan und Anatolien keinen Tagesordnungspunkt findet, Israel aber pausenlos, der betreibt keine Kritik, sondern Antisemitismus – und zwar nach der Definition, die die Bundesregierung 2017 selbst beschlossen hat: Doppelte Standards gegenüber dem jüdischen Staat sind Antisemitismus. Das ist die Lüge in Reinkultur, die in dieser Kommentarspalte viele hundert Male steht.

Warum sie dennoch geduldet, gepflegt und gefüttert wird, ist keine Frage der Moral, sondern der Arithmetik. Die Regierungen Westeuropas haben so viele Muslime ins Land geholt – in Deutschland über fünf Millionen – und ihnen die Einbürgerung so eilfertig hinterhergeworfen, Doppelpass inklusive, dass daraus ein Wählerblock geworden ist, mit dem das Altparteien-Kartell inzwischen rechnet wie mit den Rentnern – nur dass die Rentner nicht drohen.

In England haben 2024 vier „Gaza“-Kandidaten Labour-Hochburgen gestürzt, und seither weiß jeder Wahlkampfleiter zwischen London und Berlin, welcher Stimmen er sich versichern muss. Der Preis wird in jüdischer Währung bezahlt: Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung rät den Juden, die Kippa zu Hause zu lassen – nicht den Angreifern, die Fäuste.

Das ist die Islamisierung, von der man nicht sprechen darf, und sie läuft nicht im Verborgenen, sondern in dieser Kommentarspalte, in aller Öffentlichkeit, auf hohen Touren. Wer glaubt, er könne diesen Tiger reiten, sollte in Beirut nachfragen: Die Christen des Libanon hatten 1932 die Mehrheit im Land. Heute haben sie die Hisbollah.

Dumm – um das Lieblingswort der Kommentatorin aufzunehmen – ist es, mit den Karten von Konstantinopel, Anatolien und Zypern in der Hand ausgerechnet die eine jüdische Landkarte dieser Welt für die illegitime zu halten.

Dümmer ist es, das zu tun, ohne eine einzige dieser Karten je aufgeschlagen zu haben. Am dümmsten, es in einer jüdischen Zeitung zu tun, wo man die Karten auswendig kennt – weil man auf jeder einzelnen von ihnen einmal gelebt hat und von jeder einzelnen vertrieben wurde. Und dumm hoch sieben ist es, den „Auserwählten“ die Flüchtlingsströme anzuhängen, wo doch jeder arabische Staat seine Grenzen für diese Leute lieber dichtmacht, als sie wieder ins Land zu lassen. Die Antwort auf die Frage, wer hier wen loswerden will, steht an jeder arabischen Grenze.

Auserwählt, das stimmt – aber nicht zur Herrschaft, wie es der Verschwörungswahn seit Jahrhunderten faselt, sondern zum Leid: zu Vertreibung, Pogrom und Shoah, und jetzt dazu, sich im eigenen Land und in den eigenen Kommentarspalten von den Erben der Täter erklären zu lassen, wer hier das Opfer ist. Die Auserwählten zum Leid – das sind wir. Und wir sind, zum Verdruss sämtlicher Kommentatoren, immer noch da.


Denn du (Israel & Juden) bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.“ (Bibel, AT, 5. Mose 7,6)

„Ihr (Israel & Juden) aber seid das auserwählte Geschlecht (Gottes) , das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums (Gottes)“! (Bibel, NT, 1. Petrus 2,9)

Es wird sie betrüben – die Antisemiten aller Kostüme und all die Hasserfüllten in dieser Kommentarspalte –, dass Israel prosperiert, wächst und gedeiht und vorhat, genau das weiter zu tun: ohne Öl, ohne Bodenschätze, allein aus einer funktionierenden Demokratie und aus Brain – jüdischem Brain. Vor 78 Jahren auf Sand, Fels und Sumpf gegründet, ist es heute eine der wichtigsten Technologienationen der Erde, mit mehr Unternehmen an der New Yorker Technologiebörse als jedes andere Land außerhalb Nordamerikas und Chinas und mit der höchsten Forschungsquote aller Industrieländer.

Deutschland, das Israel so gern die Welt erklärt, hat in derselben Zeit in der PISA-Studie 2022 das schlechteste Ergebnis seiner Geschichte eingefahren: in Mathematik ein Absturz um 25 Punkte binnen vier Jahren, ein Drittel der Fünfzehnjährigen unter dem Mindestniveau, rund hundert Punkte Abstand – das sind mehrere Schuljahre – zwischen Schülern ohne und mit Zuwanderungsgeschichte, und seine Kultusminister rätseln öffentlich, woran das wohl liegen mag, während sie die Antwort seit 2015 jedes Jahr zu Hunderttausenden über die Grenze winken und Fachkräfte nennen.

Die beiden Kurven zeigen in entgegengesetzte Richtungen, und sie zeigen, wohin die Reise geht: Das eine Land baut seine Zukunft aus Brain; das andere importiert sich eine aus den Herkunftsländern des Judenhasses, in denen man vielfach weder zählen noch buchstabieren kann, dafür aber „Khaibar“ auswendig. Israel gedeiht. So ist es, und so bleibt es. (Quelle: Dr. Rafael Korenzecher / Herausgeber Jüdische Rundschau / Facebook: Focus Israel / Leo Feldmann)

Geschichte lügt nicht. Judenhass schon.

Die Juden der Besetzung ihrer ewigen Hauptstadt Jerusalem zu bezichtigen, ist, als würde man den Italienern die Besetzung Roms und den Griechen die Besetzung Athens vorwerfen.

In der Sprache der Kolonialisierung sin die Juden das indigene Volk – nicht die Gazaner und nicht die sogenannten „Palästinenser“. Die Eroberer und Kolonialherren kamen im 7. Jahrhundert aus Arabien und verweigern bis heute die Rückgabe des geraubten jüdischen Landes – unter dem Beifall von UNO, EU, links-woker Politik und Ihren Medien.

Und der Genozid? Daran gibt es keinen Zweifel: Er wurde an den Juden verübt, nicht von ihnen!
(Dr. Rafael Korenzecher, Herausgeber Jüdische Rundschau)

Zitat des Monats

„Ich schäme mich für meine Kirche, dass sie nicht entschieden für das Lebensrecht der Juden in Israel und hier in Deutschland eintritt, dass sie zusieht, wie inzwischen wieder einmal Juden auf gepackten Koffern sitzen und dass sie eine Journalistin auszeichnet, die durch ihre einseitige Berichterstattung dieses Treiben unterstützt.“

Dr. Rita Knobel-Ulrich, langjährige ARD-Autorin und evangelische Christin, kritisiert die Verleihung des Katharina-Zell-Preises vom Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau an die ehemalige Israel-Korrespondentin der ARD, Sophie von der Tann.



Die Grenzen von Israel mit Jerusalem als Hauptstadt und der Status der Juden als Volk aus GOTTES Sicht! Christlich und nach der Bibel und nach Gottes WORT ist nicht Palästina von den Israelis besetzt, sondern die Araber haben israelische Gebiete mit dem West-Jordanland und dem Gazastreifen besetzt, was das Ergebnis von einigen Kriegen seit 1948 ist. In der Bibel, die ca. 6000 Jahre Menschheitsgeschichte umfasst, wurden die Grenzen von Israel durch Gottes Wort in der Bibel eindeutig festgelegt. Diese beinhalten das West-Jordanland und den Gaza-Streifen einschließlich der Golanhöhen und große Teile des Libanons. 4. Mose 34,1-12: Die Grenzen des Landes Kanaan: Und der HERR (GOTT) redete mit Mose und sprach: Gebiete den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr ins Land Kanaan kommt, so soll das Land, das euch als Erbteil zufällt, das Land Kanaan sein nach diesen Grenzen: Es folgt eine exakte Beschreibung mit: Südzipfel, Grenze im Süden (Bach Ägyptens (Nil)), Grenze Westen, Norden (Damaskus), Osten (Jordan),  Süden. … vollständigen Artikel lesen bei WordPress:


Wer Krieg gegen Israel führt, egal in welcher Form, führt Krieg gegen GOTT!
Bibel, AT, Sacharja 2,12: Denn so spricht GOTT, der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch (ISRAEL) beraubt haben: „Wer euch (ISRAEL) antastet, der tastet meinen Augapfel an“.

„Ich (GOTT) will segnen, die dich (Israel) segnen, und verfluchen, die dich (Israel) verfluchen; und in dir (Israel) sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden“ (Bibel, AT, 1. Mose 12,3).



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